Hamburg, 17.11.2019

Ausbildung für See- und Binnenfunker auf Booten des THW

Nach drei Wochenenden intensiven Lernens war es Zeit für die Prüfung: Am 17.11. konnten sieben von acht angetretenen Lehrgangsteilnehmern ihre Funkzeugnisse in Empfang nehmen.

Für die Fachgruppen Wassergefahren im Länderverband Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein wurde in unserem Ortsverband die notwendige Ausbildung durchgeführt um das Dienstfunkbetriebszeugnis (DFBz) und das UKW Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk (UBI) zu erlangen.

Über insgesamt drei Wochenenden wurde alles gelehrt und gelernt was man wissen muss um professionell auf See und auf Binnenschiffahrtsstraßen funken zu können. Die Ausbildung wurde im Ortsverband Hamburg-Harburg durchgeführt, da wir in der glücklichen Position sind einen Helfer zu haben, der entsprechende Funkkurse auch schon im privaten Umfeld gegeben hat.

Die Prüfungen entsprechen denen, welche auch Sportbootfahrer ablegen müssen um an den Funkdiensten teilzunehmen. Die Lehrgangsinhalte sind aber erweitert um den Bereich "Suche und Rettung", da gerade in diesem Bereich von uns als Führer von Behördenfahrzeugen höhere Erwartungen gestellt werden. 

Am 17.11.2019 wurde dann durch die Fachstelle für Verkehrstechniken der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes die Prüfung abgenommen. Wir hoffen, dass die Teilnehmer nun auch die Wichtigkeit des See- und Binnenfunkes aufgenommen haben und dies in ihre Ortsverbände weitertragen, denn nur mit guter Kommunikation kann die Sicherheit auf dem Wasser gewährleistet werden.

Besonderer Dank geht an Ulrich Schaarschmidt, der uns bei der Ausbildung als Referent unterstützt hat. Dank seiner langjährigen Erfahrung bei der DLRG und der DGzRS konnte er immer wieder den Praxisbezug der scheinbar sehr theoretischen Lehrinhalte herstellen. 

Außerdem Danken wir dem DLRG Bundesverband für die Übungsfunkgeräte, welche für den Lehrgangszeitraum zur Verfügung gestellt wurden. Dies hat die praktische Ausbildung für uns erst ermöglicht.


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