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Buchholz i.d. Nordheide,

Sägen mit Präzision

Bei Sonnenstrahlen und angenehm milden Temperaturen führte der Technische Zug jetzt seine jährliche Kettensägen Aus- und Weiterbildung durch.

Einmal im Jahr steht für unsere Bediener Motorkettensäge (MKS) die jährliche Belehrung an. Diese dient der Aufrechterhaltung eines möglichst hohen Ausbildungsstandes, sowie der Schulung von Neuerungen in der Gerätetechnik und Änderungen im Bereich der Unfallverhütungsvorschriften. Als Ausbildungsfläche stand uns ein Waldgrundstück eines unserer Helfer im niedersächsischen Buchholz i.d. Nordheide zur Verfügung.

Hier wurden nach unser Ankunft vier Ausbildungsstationen eingerichtet. Für die Helferinnen und Helfer mit einer abgeschlossenen Kettensägenausbildung standen das Fällen von Bäumen und das Sägen am Baumbiegesimulator (BaBiSi) auf dem Programm. Diese Simulatoren dienen dazu Spannungen in Stämme zu bringen, die von den Sägeführern erkannt werden müssen und durch richtige Technik ausgeglichen werden sollen. Eine falsche Schnitttechnik kann hier bei zu schweren bis tödlichen Verletzungen führen. Bei Einsätzen im Rahmen von Unwetterlagen sind unsere Kräfte immer wieder mit Windbruch konfrontiert.

Unterhalb der Ausbildungsebene der Bediener MKS wurden alle Helferinnen und Helfer dazu befähigt mit einer Kettensäge einfache Arbeiten zum Ablängen von Bauholz durchführen zu können. Ferner gehörte die technische Vor- und Nachbereitung der Sägen zum Inhalt der Ausbildung.

An einer vierten Station wurden die Grundlagen der Holzbearbeitung vermittelt. Mit handgeführten Holzwerkzeugen wurden unter anderen Zapflöcher, Überblattungen usw. erstellt. Solche für THW- Verhältnisse eher filigranen Arbeiten kommen z.B. bei Abstützarbeiten oder dem Bau von Notunterkünften zur Anwendung. 

Als Highlight wurde an einer ausrangierten privaten Schnittschutzhose einmal deren Funktion praktisch demonstriert.

Der Zugtrupp TZ betrieb den Tag über eine Zugbefehlsstelle. Diese unterstützte den Zugführer bei der Lagedarstellung, der Dokumentation und der Abwicklung des Sprechfunkverkehrs. Außerdem kümmerte man sich um die Verpflegung der eingesetzten Kräfte vor Ort.    


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